Wir müssen an die Routinen ran!

Kennen Sie die Aufforderung: „Seid doch bitte kreativer, innovativer und denkt radikal und dies bitte ab morgen oder am besten heute schon.“ Der Belagerungszustand des Veränderungsdruckes nimmt täglich zu. Sich auszuprobieren, zu experimentieren und auf Probe kreativ zu sein funktioniert in den neuen und extra dafür erschaffenen Möglichkeitsräumen auch schon sehr gut. Aber was ist mit den über Jahre ausgeprägten Routinen im Unternehmen?

Manifestation der Trägheit

Trotz aller Bemühungen von Workshops zu agilen Methoden, Vorträgen zur neuen Art der Zusammenarbeit und Appellen jetzt offener zu sein. Der Alltag bekommt hiervon nur wenig Färbung. Die Trägheit ist an vielen Stellen weiterhin zu spüren. Daher sollten wir genauer hinsehen! Wo manifestiert sich denn eigentlich die Trägheit im Unternehmen? In unseren seit Jahren einstudierten Routinen, die mittlerweile Gewohnheiten sind. Mal ganz ehrlich, die meisten verbringen doch immer noch zu viel Zeit in schlechten Meetings, sind zugeschüttet mit Reviews, Berichten oder Präsentationsvorbereitungen und vergeuden wertvolle Zeit, die nirgends sinnvoll wirksam wird. Der Arbeitsalltag läuft seit Jahren meist in der gleichen Reihenfolge, mit der gleichen Anforderung und mit den gleichen Schwerpunkten ab. 

 

FAZIT: Brechen wir mit den Gewohnheiten

Ob eine Transformation - ein Wandel im Unternehmen - gelingt, hängt maßgeblich davon ab, ob sich jeder Einzelne, aber vor allem die Unternehmenslenker, Führungskräfte und Unternehmensgestalter sich im Persönlichen verändern. Ob sie bereit sind ihre Routinen und damit Gewohnheiten aufzugeben. Wie viele Ihrer Führungskräfte erkennen für sich, dass sie mittlerweile in veränderten Kontexten einer neuen Arbeitswelt angekommen sind und sich daher breiter und anders aufstellen müssen. Das die Veränderung der Gewohnheiten und seit Jahren angelegten Routinen die eigentliche Basis der Transformation darstellen.

 

TIPP: ICH und meine breiteren Führungsaktivitäten

Statt sich routinemäßig, um die operative, projektbezogene und organisatorische Abwicklung zu kümmern, könnten wir dafür sorgen neue Schwerpunkte zu integrieren. Dies erfordert Mut, da auch stark lernende Anteile integriert sind. Eine Möglichkeit stellen die nachfolgenden fünf Säulen dar.

  1. Ich und meine Abteilung /mit den fachlichen Kontexten (Gewohntes)
  2. Ich und meine Abteilung/ Team für die Zukunft aufstellen
  3. Ich und mein Beitrag für die Gesamtorganisation
  4. Ich und meine persönliche Weiterentwicklung 
  5. Ich und die Weiterentwicklung des Teams/ der Zusammenarbeit

Gewohntes ist nicht gänzlich aufzugeben. Es ist aber deutlich mit neuen erweiterten Schwerpunkten zu bestücken. Der neue Führungsalltag hat die fünf Säulen zu integrieren und nicht nur mit einer Aktion, sondern als Portfolio-Aktivitäten.  

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