Unternehmen als Stätten der Kooperation

Aus was bestehen Unternehmen vorrangig - aus Menschen! Warum gibt es Unternehmen heute - damit kollektive Intelligenz orchestriert werden kann, um bessere Antworten auf eine komplexe Welt zu geben.

Die Sichtweise auf Kooperationen, auf Miteinander und auf die Orchestrierung der kollektiven Intelligenz war noch nie so bedeutsam wie heute. Das Agieren in komplexen Umfeldern, wo Aufgaben nur noch zusammen bewältigt werden können, verlangt ein mehr an Kooperation und ein mehr an WIR.

Selbst, wenn wir davon ausgehen können, dass diese Erkenntnis von vielen mitgetragen wird - arbeiten Menschen nicht dadurch automatisch mehr zusammen. Warum? - in einer individualisierten Gesellschaft, wo es um mein ICH geht, wo es um meine Einzelleistung geht, um meine Anerkennung, um meine Selbstoptimierung, denke ich als erstes an mich, statt an andere.

 

Wenn Kooperation der heutige Erfolgskern des Unternehmens ist, dann geht es um die Qualität des Bewusstseins, mit der ein Mensch zur Arbeit kommt oder seine Arbeit angeht. In dem Moment, in dem jemand sich entscheidet Teil eines Unternehmens zu werden und wenn es als Mitarbeiter ist, muss sich seine Grundhaltung vom ICH zum WIR ändern. Das ist den meisten Mitarbeitern, aber auch Unternehmen noch nicht klar und wird in vielen Einstellungsgesprächen noch nicht mal berücksichtigt.

 

Wir müssen heute mehr denn je verstehen, dass die digitale und damit auch komplexe Wirtschaft die Summe aller Zusammenhänge und nicht einzelner Ressourcen ist. Es sind die Verbindungen, die zählen, es ist die Beziehungsgestaltung, die uns wachsen lässt, es ist die Anschlussfähigkeit, die wir herstellen müssen. In einer komplexen Welt haben wir daher die Aufgabe uns vom Gegeneinander über das Miteinander zum Füreinander zu entwickeln.

 

FAZIT: Unser Mindset muss sich ändern: Einladen statt Bewerten! Verbinden statt Trennen! Sich und andere mögen statt kritisieren! Gemeinsame Vorstellungen statt Erwartungen! Es braucht ein entscheidendes JA! zum WIR! - aus voller Überzeugung und mit klarer Positionierung.

 

TIPP: Was können wir als Führungskraft, Zukunftsgestalter oder Unternehmer tun? Innerlich überzeugt sein für ein WIR. Das eigene Unternehmen als Stätte der Kooperation zu sehen, muss bedeutsam für mich sein und sich in meinem Handeln widerspiegeln. Ich muss mich selber aktiv für Zusammenarbeit anbieten und in Gemeinschaften einweben. Nicht von Synergie reden und auf dem eigenen Thron sitzen bleiben. Das Gemeinsame Betonen nicht das Trennende. Danach sollte ich mich dafür einsetzen, dass Bewusstsein für mehr Kooperation, für mehr Wir auch bei anderen zu wecken. Ein erweitertes WIR ermöglicht uns so viel mehr!

 

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