Eine erfolgreiche digitale Transformation wird von der Führungskultur erzeugt

“Finden Sie, dass die Führungskräfte in Ihrer Organisation das Thema „Digitale Transformation“ aktiv vorantreiben?“ war eine Frage des Leadership-Trend-Barometers  (April 2018, Institut für Führungskultur, Frankfurt).

Erschreckend das Ergebnis: Drei Viertel der Befragten gaben an, dass ihre Führungskraft das Thema digitale Transformation eher halbherzig angehen, mit der digitalen Transformation sogar überfordert sind und die Veränderung in ihrem eigenen Verhalten und Verantwortungsbereich nicht vollziehen können.

 

Was passiert da gerade oder was passiert da gerade nicht? Für eine erfolgreiche digitale Transformation brauchen wir eine Veränderung in unserer Haltung, in unserem Verhalten, in unserem Handeln und in unserem Umgang mit anderen. Dies ruft einen permanenten Reflektion- und Entwicklungsprozess auf die Tagesordnung der in unserem Alltag möglichst kontinuierlich eingewebt ist.

 

FAZIT: Für die Performance der Führungspersönlichkeit - als Grundlage für die heutige und zukünftige Führungsarbeit - ist an drei Basisaspekten kontinuierlich zu arbeiten:

 

Herstellung der eigenen Zukunftsfähigkeit

Wenn wir uns ein oder zweimal im Jahr gegebenenfalls auch nur im Rahmen der Strategie- und Führungstage mit der Zukunft auseinandersetzen, gestalten wir die Gegenwart aus der Vergangenheit, aber nicht Zukunft. Eine Zukunftsfähigkeit stellt sich nur her, wenn wir uns kontinuierlich mit Zukunft beschäftigen, austauschen und gemeinsam lernen.

 

Entwicklung der eigenen Ich-Persönlichkeit zu einer höheren Reife

Unser Persönlichkeitskern ist zu einem hohen Anteil von unseren bisherigen Erfahrungen geprägt. Dabei unterschieden wir uns in der Logik, nach der wir denken und handeln. In der digitalen Transformation hilft uns die Entwicklung der eigenen Persönlichkeitsreife, indem das Denken im Rahmen eines kontinuierlichen Entwicklungsprozesses breiter und weiter wird. Es geht darum seine eigenen persönlichen Grenzen zu öffnen und kontinuierlich zu reflektieren, zuzulassen und einzuladen.

 

Eigene Resonanzfähigkeit durch Beziehungsgestaltung

Resonanz bildet die Grundlage der digitalen Transformations-Lebendigkeit. Erst in einer aktiven und offenen Beziehungsgestaltung wird Zukunft zu einer kollektiven Erfahrung und ermöglicht uns zusätzlich auch Zukunftsängste und Überforderungs-Paniken zu überwinden.

 

TIPP: Die Basisaspekte der Performance entwickeln die Haltung der neuen Führungskultur und ermöglichen ein erfolgreiches Handeln in der digitalen Transformation. Denn wir müssen uns fragen: Wer transformiert das eigene Unternehmen und macht es fit für die Zukunft? Erkennbar ist: Die Unternehmensleitung allein schafft das nicht! Daher müssen Führungskräfte die Mitarbeiter und ihre Potenziale kontinuierlich entwickeln, ihre Mitarbeiter inspirieren und mitnehmen zum Beispiel in Form von Mitgestaltung. Deshalb ist im digitalen Zeitalter Führung in Form einer neuen Führungskultur so wichtig wie nie zuvor.

 

 

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