Komplexität lieben lernen

Irgendwie können gerade von dem Thema „Komplexität“ nicht loslassen. Egal wo wir in den Unternehmen hinkommen, führt uns die Diskussion über das aktuell „Unbeherrschbare“ immer wieder zur Komplexität.

Die Suche nach Lösungen der Beherrschung von Komplexität ist nicht die Antwort. Die volle Anerkennung und das Liebenlernen der Komplexität ist die Antwort. Denn wir selber treiben mit Wissen, Erfahrung und Verstehen den Komplexitätsprozess voran. Dabei erzeugt jede Komplexitätsschicht die Nächste.

Beispiel: Wenn wir in einer Wissensgesellschaft überwiegend an den Schreibtischen sitzen, verstärken sich unsere Rückenprobleme, was wiederum jede Menge von Therapieansätzen nach sich zieht. Stress erzeugt eine ganze Entspannungsbranche. Beschleunigung führt zur Slow-Bewegung und noch vieles mehr.

 

FAZIT: Wir alle müssen uns auf das Spiel und den Weg der Komplexität einlassen! Damit beispielsweise die aktuell überall angestrebte „Digitale Transformation“ als ein schier unbeherrschbarer Komplexitätsprozess gelingt, müssen sich die kognitiven Fähigkeiten der Gemeinschaft in einem Unternehmen erweitern. Die Entwicklungsmöglichkeiten vermehrt werden. Die Vernetzung vielfältiger sein. Die Kommunikations- und Moderationsfähigkeiten ausgebaut werden.

 

TIPP: Arbeit heute und Arbeit morgen in einer digitalen Welt erfordert ein anderes gemeinschaftliches Mindset. Dabei läuft das Ende der Betrachtung immer auf einen Kulturwechsel hinaus, wo der Mut und die Bereitschaft zur Selbstveränderung und Selbstreflexion die entscheidendste Komponente ist.

 

Es geht darum, dass Bewusstsein des Einzelnen für den eigenen Wandel verstärkt anzuregen. Wenn wir uns als Einzelne in einer Gemeinschaft verändern, dann verändert sich auch die Organisation und leider nicht umgekehrt. Eine große, aber lohnenswerte Herausforderung!

 

 

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