Der breite Umgang mit der Zukunft entsteht in Resonanzräumen

Digitalisierung, Globalisierung, Automatisierung – in den meisten Medien wird die Zukunft technologisch dargestellt: Wir hören auf allen Kanälen davon, dass die Welt unweigerlich zusammenwächst und dass die Technologie unaufhörlich die Gesellschaft transformiert.

Roboter verwöhnen uns, kaum noch greifbare Datenströme fliegen um die Welt und alle leben in „Smart-Homes“. Reicht diese Betrachtung wirklich aus, um in die Zukunft zu kommen und mit ihr umzugehen?

 

Haben wir etwas Entscheidendes nicht vergessen: Den Menschen vor allem im Kontext seiner Gefühle, Affekte, Emotionen, Sehnsüchte und Verzweiflung. Schon in der Geschichte ist erkennbar, dass sich jeder Wandel stets in einem Spannungsverhältnis zwischen äußeren Wandel und inneren Widerständen zu bewegen scheint. Um die Zukunft wirklich zu verstehen und mit ihr umgehen zu können, müssen wir die inneren Reifeschleifen des Fortschrittsprozesses verstehen.

 

Dabei geht es darum, dass die zunächst eintretende „innere“ Überforderung sukzessive durch die Schaffung von „Resonanz-Räumen“ austariert wird. Jeder Impuls hat einen Gegenimpuls, jeder Trend erzeugt einen Gegentrend. „Die Zukunft entsteht in Wahrheit nicht durch die Technologien, sondern in unserer inneren Antwort auf das, was Technologie anrichten und ermöglichen kann.“, positioniert sich auch Matthias Horx vom Zukunftsinstitut in seinem Artikel „Mindshift“ (2017).

 

FAZIT: Der vorliegende Wandel gelingt nicht durch die „großen“ Bilder der technologischen Möglichkeiten, auch nicht nur allein durch eine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Trends. Der Wandel gelingt nur durch den Einzelnen in Gemeinschaft. Dabei müssen wir akzeptieren, dass sich nicht jeder der mentalen Anforderung gewachsen fühlt, sich selber im Wandel zu verändern.

 

TIPP: Was können wir nun tun, um der Überforderung, Unsicherheit und Dysbalance im Wandel zu begegnen? Wir sollten Gelegenheiten geben für verschiedenste Hintergründe und Einsichten. Wir sollten vielfältige „Resonanz-Räume“ schaffen, wo wir uns mit unterschiedlichsten Zukunfts-Sichtweisen auseinandersetzen, gemeinsam wahrnehmen und voneinander lernen können. Wenn Mitarbeiter vielfältige Resonanz und Möglichkeiten in Bezug auf schon bestehende oder anstehende Entwicklungen erfahren, sind sie im Wandel eingebunden und mit dem Wandel verbunden. Nur dadurch gelingt es, gemeinsam eine Kultur der Zukunft zu schaffen!

 

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