Agilität ist kein Herstellungsprozess

Agilität wollen jetzt viele Unternehmen und dies möglichst schnell. Verständlich bei dem dynamischen Umfeld. Aber funktioniert dies wirklich nachhaltig?

Klären wir den Begriff „agil“: Laut dem Duden bedeutet agil: beweglich, regsam und wendig. Laut „Gloger“ und „Margetich“ ist Agilität eine Haltung, also ein erfahrensbezogenes Verhalten.

Wollen wir nun agil sein im Unternehmen, müssten wir über einen längeren Zeitpunkt die Erfahrung gemacht haben gestalterisch, aktiv und selbstverantwortlich im Unternehmen agieren zu können ohne starre Planungs-, Kontroll- und Reporting-Aktivitäten.Die Einbindung agiler Methoden in einem traditionellen Management verschärft das Kontrollieren, Überwachen und Antreiben noch mehr, da die zwingend erforderliche Vertrauenskultur fehlt. Erst ein Bewusstsein hin zu komplexen, verfeinerten Verhaltensweisen und Beziehungsformen ermöglicht uns das Potenzial der Agilität im Unternehmen zu heben.

 

FAZIT: Agilität im Unternehmen zu integrieren ist kein Herstellungsprozess mit neuen Tools, sondern ein Entwicklungs-, Lern- und Reflexionsprozess der bewusst mit Vielfalt an Lernmöglichkeiten angegangen werden muss, damit wir neue Erfahrungen machen können.

 

TIPP: Agiles Management zu etablieren ruft das Thema „Weiterentwicklung der Unternehmenskultur“ auf die Tagesordnung. Anzuschauen ist sich, welche Reifegrade und Kulturmuster prägen das Unternehmen und welche benötigen wir für eine sich wandelnde Zukunft. Der „Umbau“ der Kultur und der Weg in einen höheren unternehmerischen Reifegrad erfolgt, indem wir zukünftig einiges anders machen. Dazu gehört: Rahmenbedingungen zu schaffen, die die neuen Kulturmuster fördern, also mehr Vertrauen, Partizipation, Reflexion und Selbstverantwortung.

 

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