Die Zukunft setzt Grenzen der Wirksamkeit des heutigen Managements


Die Zukunft ist nicht vorhersehbar und auch nicht berechenbar. Die Zukunft ist ein offener Prozess! Vielfach ist Management noch heute der Versuch, diese Unberechenbarkeit zu organisieren und zu ordnen. Doch diese Ordnung wird im Angesicht komplexer Aufgabenstellung zu Illusion.

Es geht heute eher darum den Überblick zu gewinnen und um ein Verstehen der direkten und indirekten Systeme.

Dies verlangt eine ausreichend weite Perspektive. Wer im Detail verhaftet ist, sieht nicht nur den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, er weiß oft nicht einmal, in welcher Landschaft er aktuell steht und dies ist fatal. Wo heute noch versucht wird, Stabilität durch treffsicheren Forecasts zu erzielen, entsteht zukünftig Elastizität durch höhere Selbstorganisation, durch lernendes Miteinander und weiterentwickelnde Reflektion.

 

Wirkliches „Führen“ wird  anders: Von der Stabilität zur Elastizität, vom Projektmanagement zum Systemverständnis, von Effizienz zur Redundanz und vom Forecast zur Flexibilität. Der Management-Experte Fredmund Malik hat das Führungsprofil von erfolgreichen Managern des 21. Jahrhundert klar umschrieben. Seine Forderung ist, die Ausbildung von Master of Business Administration zum Master of Business Complexity weiterzuentwickeln.

FAZIT:
Wir benötigen als Führungskräfte Virtuosen im Umgang mit Komplexität. Führungsarbeit ist künftig Kulturarbeit. (http://www.kulturformer.de/kulturformate/kulturspiegel/)

UNSER TIPP: Es ist anzuerkennen, dass Führungskräfte keine fertigen Antworten liefern können und dürfen. Es geht in hohem Maße um die Befähigung der Mitarbeiter zum eigenverantwortlichen Entscheiden und Handeln. Der Erfolg des Unternehmens hängt zukünftig mehr denn je von der Potenzialentfaltung der Mitarbeiter durch die Führungskräfte ab.

 

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